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  • 7. Was, wenn das Schlafcoaching in unserem Fall nicht funktioniert?
    Sollte der "worst case" eintreten und du deine Entscheidung für das Schlaf-Coaching bereust, finden wir eine faire Lösung, sodass beide Parteien trotzdem zufrieden auseinander gehen. Je nach dem wie weit wir mit dem Coaching sind, finden wir ein Kompromiss das kannst Du dir sicher sein ❤️
  • 2. Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Beratung?
    Eine Beratung ist ein einmaliges Beratungsgespräch, in dem Du erfährst, wie der Weg zu einem besseren Schlaf aussieht. Danach gehst Du selbst auf den Weg der Umsetzung. Wenn Du auf dem Weg dorthin merkst, dass Du noch mehr Unterstützung brauchst, hast Du die Möglichkeit ein Follow-Up (30 Min. 59€) zu buchen oder auf ein Coaching umzusteigen. Ein Coaching bedeutet eine enge, fast 24/7 Begleitung durch mich. Ich mache eine ausführliche Schlafanalyse für dein Kind, du bekommst Hausaufgaben von mir. Diese bringen schon erste Verbesserungen. Im ausführlichen Coachinggespräch arbeiten wir an deiner Einstellung, überlegen uns einen Plan A und wenn nötig einen Plan B. Wir erarbeiten einen individuellen Schritt-für-Schritt-Plan. Während der Umsetzung hast du über WhatsApp ständig Kontakt zu mir (auch an Wochenenden und Feiertagen von 09:00 bis 22:00 Uhr). Da ich maximal 3 große Coachings gleichzeitig betreue, ist meine Unterstützung sehr persönlich, individuell und zeitlich flexibel.
  • 12. Was kostet ein Schlafcoaching?
    Die Kosten für ein Schlafcoaching richten sich je nach Umfang. Eine einfache Beratungsstunde 60 Min.: 129€ Individuelle Schlafanalyse: 149€ Schlafcoaching "DIY": 399€ Schlafcoaching "ALL INKLUSIVE": 649€ Ratenzahlungen sind möglich.
  • 4. Wie läuft ein Schlafcoaching ab?
    Um mir einen tieferen Einblick in eure Schlafsituation zu geben, führst du 5 Tage lang ein ausführliches Schlaftagebuch (nicht nur ein Schlafprotokoll!). Damit ich eure Situation ganzheitlich verstehe, führen wir anschließend ein sehr detailliertes Analysegespräch (ca. 1,5h) und vereinbaren SMARTe Ziele für euch. Am Ende des Analysegesprächs erhaltet ihr von mir Hausaufgaben, damit wir euch und das Baby/Kleinkind gut auf die bevorstehende Veränderung vorbereiten können. Während des gesamten Coachings hast du von 09:00-22:00 Uhr meine WhatsApp-Unterstützung und kannst mich mit deinen Fragen löchern. Im anschließenden Coachinggespräch (ca. 1,5-2 h) erkläre ich Euch die Gründe für die Schlafprobleme. Und zwar so verständlich, dass ihr fast von selbst auf mögliche Lösungen kommt. Mit viel Einfühlungsvermögen erarbeiten wir einen individuellen Schritt-für-Schritt-Plan. Mit diesem Plan fühlt ihr euch wohl und könnt an die Umsetzung gehen! Auch hier führen wir bei Bedarf Zwischengespräche oder ich unterstütze euch weiterhin per WhatsApp. Ihr entscheidet selbst, wann welche Gespräche stattfinden! Sollte etwas dazwischen kommen (Krankheit, Zähne, Impfungen), unterbrechen wir das Coaching und machen einfach später weiter. Ihr habt euer eigenes Tempo! Das Coaching ist auf 3 Monate ausgelegt. In der Regel erreichen wir das Ziel aber früher! Ich betreue maximal 3 Coachees gleichzeitig. Deshalb ist meine Unterstützung sehr individuell, persönlich und zeitlich flexibel. Sollte eine:r der Elternteile beim Gespräch nicht dabei sein können oder muss unerwartet zurück in die Einschlafbegleitung, können wir unser Gespräch gerne aufzeichnen.
  • 3. In welchem Alter macht ein Schlafcoaching Sinn?
    Ich empfehle, erst ab dem sechsten Lebensmonat mit einem richtigen Coaching zu beginnen. Erst in diesem Alter stabilisiert sich der Schlafrhythmus. Lebensmonat sind die Veränderungen nachhaltig. In der Regel finden die Coachings im Alter zwischen 6 und 24 Monaten statt. Vorher empfehle ich meinen Online-Kurs "Entspannt durch die ersten 6 Lebensmonate" und danach reicht eine einfache Beratung. Da die Kinder tagsüber nur noch einen Mittagsschlaf machen.
  • 9. Sollen beide Elternteile im Coaching dabei sein?
    Ich freue mich immer, wenn Papas im Coaching dabei sind. Es ist aber auch absolut in Ordnung, wenn nur ein Elternteil im ganzen Coaching dabei ist. Hat der Partner Interesse am Gespräch, kann aber nicht teilnehmen, biete ich Dir eine Zoom-Call Aufzeichnung an.
  • 1. Ist das Schlafcoaching das Richtige für uns?
    Schlafcoaching ist das Richtige für euch: - Wenn ihr mit eurer Schlafsituation unzufrieden seid. - Wenn ihr schon einiges ausprobiert habt, aber nichts geholfen hat. - Wenn ihr nicht mehr weiter wisst, aber nicht bereit seid, weitere Monate und Jahre abzuwarten, bis das Kind von alleine anfängt entspannt ein- und durchzuschlafen. Melde dich für eine unverbindliche Ersteinschätzung: https://calendly.com/sogehtschlafen/30min Dann finden wir gemeinsam raus, welches Format für euch das Richtige ist. Ich begleite maximal 3 große ("ALL INCLUSIVE") Coachings pro Monat gleichzeitig. Du brauchst keine Angst zu haben, dass unser Austausch zu einem Sales Gespräch wird. Eher bekommst Du die ersten Tipps und Tricks für die eigene Umsetzung.
  • 5. Mit welchen Methoden arbeitest Du?
    Ich arbeite sehr individuell. Es ist immer ein Mix aus verschiedenen Methoden. Ich gehe folgendermaßen vor: 1. Zuerst analysiere ich die aktuelle Situation, die bisherigen Erfahrungen mit dem Thema Schlaf. Wie ist die Beziehung und Stimmung in der Familie, wie sieht die Quality Time mit dem Kind aus. Gibt es Fremdbetreuung? Wie geht es den Eltern aktuell, wie sieht es mit den eigenen seelischen Ressourcen aus. Steckt das Kind vielleicht gerade einen großen Entwicklungsschub, Schlafregression, bekommt es Zähne? 2. Dann schaue ich mir den Schlafrhythmus des Kindes genauer an: Wann steht das Kind morgens auf, wie viele Nickerchen macht es tagsüber und wie lange. Wann geht das Kind ins Bett? Und ob das altersgerecht ist. Wenn nötig (was zu 99% der Fall ist), passen wir den Schlafrhythmus innerhalb von 1-2 Wochen an. Ein Zeichen dafür, dass die Zeiten passen - das Kind schläft innerhalb von 10-20 Minuten entspannt ein und hat keine längeren nächtlichen Wachphasen. 3. Gleichzeitig schaue ich mir auch die Gestaltung der Wachzeiten des Kindes an. Ist das Kind ausreichend körperlich aktiv, bekommt es regelmäßig frische Luft und Tageslicht? Hat das Kind eine altersgemäße "passive Wachphase" vor dem Schlafengehen? Hat es genügend Zeit, um herunterzukommen und die eigene Müdigkeit wahrzunehmen? 4. Wie sieht die Schlafumgebung des Kindes aus? Lichtverhältnisse, Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, beruhigende Umgebung, geeignetes Bett? Sehr oft bringen die oben genannten Veränderungen eine deutliche Verbesserung der Situation! ⬆️ 5. Wenn das Kind bis dahin immer noch sehr häufig nachts aufwacht und nur mit Brust / Flasche / Bewegung weiterschlafen kann, gehen wir gemeinsam die Ein- und Weiterschlafhilfen an. Wir überlegen, was das Kind als Alternative akzeptieren könnte. Kein Kind der Welt würde die liebgewonnene "starke" Einschlafhilfe einfach so aufgeben wollen. Meistens müssen wir eine Mischung aus "schwachen" Einschlafhilfen anbieten. Damit der Protest so gering wie möglich ist, müssen die oben genannten Faktoren 1 bis 4 einwandfrei funktionieren. Erst dann können wir uns erlauben, die Einschlafgewohnheit anzugehen. Manchmal genügt es, die Einschlafgewohnheiten anzugehen, und die Nächte werden automatisch ruhiger. Oft wird zuerst das Einschlafen und dann das Durchschlafen in Angriff genommen. Die Geschwindigkeit des Prozesses ist sehr unterschiedlich und hängt sehr vom Alter und Charakter des Kindes ab. Manchmal ist es nach 3 Tagen kein Thema mehr, manchmal arbeiten wir mit sehr kleinen Schritten und es dauert bis zu einem Monat, bis das Kind die neue Einschlafhilfe akzeptiert. Mein Ziel ist es - so sanft wie möglich zu gestalten. Ich biete keine Begleitung der Ferber ("kontrolliertes Weinen") oder der Weissbluth ("Cry it out") Methode an.
  • 11. Muss das Baby im eigenen Bettchen schlafen?
    Ob Familienbett, Beistellbett, Gitterbett, Bodenbett oder eigenes Bettchen. Dein Kind darf lernen, dort entspannt ein- und durchzuschlafen, wo ihr euch wohl fühlt. Je nachdem wie alt das Kind ist und welche Erfahrungen es bereits mit dem Thema Schlafen gemacht hat - berate ich euch zum Thema Familienbett vs. eigenes Bett. Ich erkläre euch die mittel- und langfristigen Vor- und Nachteile. Ich helfe euch, das Kind möglichst behutsam an das eigene Bett zu gewöhnen, wenn ihr es wünscht.
  • 8. Muss ich mein Kind schreien lassen?
    Kein Kind darf schreien. Du kannst und sollst dein Kind begleiten, während es neue, positive Dinge über das Schlafen lernt. Mein Ziel ist es immer, einen Weg zu finden, dass die Veränderungen möglichst schmerzlos angenommen werden.
  • 10. Muss ich für das Coaching abstillen?
    Nein, natürlich nicht! Du entscheidest selbst, wie lange du dein Kind stillen möchtest. Auch gestillte Kinder können entspannt einschlafen und durchschlafen. Wenn du abstillen möchtest, helfe ich dir dabei.
  • 6. Kann ich ein Coaching pausieren?
    Meine Coachings können jederzeit und beliebig oft unterbrochen werden! Es kommt immer etwas dazwischen: Zähne, Regression, Krankheit, Urlaub, Umzug, Krippenstart. Ich bin absolut flexibel. Wir pausieren gerne und machen dann weiter, wenn es euch besser passt. Ihr sucht euch passende Termine auf meiner Buchungsseite und entscheidet selbst, wann welches Gespräch stattfinden soll. Geht in eurem Tempo!
  • 23. Sollte ich nur Tragen/leichte Bewegung nutzen oder ist zusätzlich auch Singen erlaubt?
    Geräuschbasierte Einschlafhilfen wie White Noise, Sch-Laute, Singen oder Summen sind die schwächsten Assoziationen und können beliebig beibehalten werden, wenn es Dir und deinem Schatz guttut. Beim Singen solltest du beachten, dass es am besten bei leichtem Wiegen funktioniert, da intensives Laufen schnell ermüdend sein kann. Keine Sorge beim Singen als Gewohnheit; wenn du merkst, dass dein Schatz einschläft, sing leiser, bis er ohne Gesang einschläft.
  • 33. Wenn ich nachts vom Weiterschlafstillen zum Tragen wechseln muss, wie lange dauert es, bis mein Kind weder Stillen noch Tragen nachts benötigt?
    Wie lange es dauert, ist individuell und hängt vom Alter, Temperament des Kindes und deinem Verhalten ab. Die bisherige Schlaferfahrung des Kindes spielt auch eine große Rolle. Nachdem du das Einschlafstillen/Flasche durch das Tragen ersetzt hast, ist es wichtig, die Bewegung rechtzeitig zu reduzieren, bis dein Kind ohne Bewegung auf deinem Arm einschlafen kann. Bewegung ist ein vorübergehender Ersatz für die Brust/Flasche und muss unbedingt gezielt angegangen werden. Ansonsten denkst du dir am Ende: Hätte ich lieber gestillt /Flasche zum Einschlafen gegeben - es ist weniger anstrengend als Tragen.
  • 14. Bei welchem Tag-/Nachtschlaf soll ich die Einschlafassoziation als erstes angehen?
    Ein guter Startpunkt ist der erste oder einzige Tagschlaf, da dein kleiner Schatz hier meist am schnellsten und entspanntesten einschläft. Sollte dein Kind in die Übermüdung geraten sein, hast Du noch den ganzen Tag Zeit, das zu korrigieren. Noch ein Grund, der für die erste Veränderung tagsüber spricht, ist dein Zustand. Tagsüber sind wir fitter und können eher konsequenter bleiben Übrigens: In den USA wird empfohlen, mit dem Nachtschlaf zu beginnen, da der Schlafdruck dann am höchsten ist. Das ist einen Versuch wert, besonders wenn eure Nächte generell ruhig sind. Reagiert dein Kind jedoch sensibel auf Übermüdung und sind die Nächte unruhig, ist ein Start tagsüber sinnvoller.
  • 24. Können durch die Veränderung der Einschlafassoziationen dann auch Papa oder Großeltern das Kind ins Bett bringen?
    Sobald dein kleiner Schatz eine neue Einschlafstrategie verinnerlicht hat, spielt es keine große Rolle mehr, wer ihn ins Bett bringt, solange eine Bindung besteht und keine Fremdel- oder Trennungsangstphase vorliegt. Wenn die Person sich an den Schlafrhythmus hält, die aktive und die passive Wachphase richtig gestaltet, das gleiche Ritual vor dem Schlafen durchführt, lassen sich die Kinder problemlos drauf ein.
  • 42. Wir waren fast am Ziel, das Baby ist aber krank geworden und hat wieder zwischen uns und teilweise an der Brust geschlafen. Müssen wir von vorne anfangen?
    Ihr müsst nicht komplett von vorne anfangen, aber es gibt etwas Arbeit. Sobald das Baby wieder fit ist, solltet ihr zur Normalität zurückkehren. Je länger das Baby an die alte neue Routine gewöhnt wird, desto schwieriger wird es sein, sie wieder zu ändern.
  • 29. Was sind "starke" und was sind "schwache" Einschlafassoziationen?
    Starke Ein- und Weiterschlafhilfen: - Brust - Bewegung - Flasche - Co-Sleeping Schwache Ein- und Weiterschlafhilfen: - Streichen, sanftes "Popo klopfen" - Singen, summen - Sch-Laute - White Noise Wenn es darum geht, dem Kind eine starke Ein- und Weiterschlafhilfe anzugewöhnen, müssen wir eine Kombination aus schwachen Hilfen bieten. Mit schwachen Ein- und Weiterschlafhilfen schafft das Kind eher seine Schlafzyklen unabhängig zu verbinden.
  • 18. Ab wann vor dem Schlafen sollte die passive Wachphase beginnen und wie lange sollte diese dauern?
    Das hängt vom Alter des Babys und seiner Aktivität vor der passiven Wachphase ab. Bei kleinen Babys reichen ein paar Minuten Kuscheln und Hinlegen. Je älter sie werden, desto länger dauert es, bis sie zur Ruhe kommen. Für ein Kind mit einer altersgemäßen Wachzeit von 4 Stunden sind etwa 20 Minuten passive Wachzeit einzuplanen. Bei älteren Kindern, die 6-7 Stunden wach sind, kann die passive Wachzeit 40 Minuten für ruhiges Spielen oder Basteln bei gedämpftem Licht betragen. Beachte, dass Kinder individuell verschieden sind; manche brauchen mehr Zeit, um zur Ruhe zu kommen, andere weniger. Inspiration für die passive Wachphase findest du auf meinem Instagram-Kanal @sogehtschlafen.
  • 27. Was, wenn es nachts sehr lange dauert, bis mein Baby es schafft, ohne Brust/Flasche/Bewegung einzuschlafen? Nach wie vielen Minuten würdest du abbrechen?
    Ich empfehle, nicht auf die Uhr, sondern auf den Zustand deines Babys zu achten. Es ist normal, dass es am Anfang länger dauert. Je nach Alter und je nach dem, ob die Eltern bereits mehrere erfolgslose Versuche hinter sich haben oder zum ersten Mal die Veränderung starten, dauert es mal 10 Minuten länger, mal 40 Minuten und mal 1,5 Stunden länger. Denk dran, du nimmst deinem Schatz nichts Überlebens-wichtiges weg, sondern nur eine Schlafgewohnheit, die ihm nicht erlaubt, nachts gut zu schlafen. Versuche möglichst konsequent zu bleiben. Du kennst dein Kind am besten - ist sein Zustand während der Veränderung der Schlafsituation zumutbar? Wenn du der Meinung bist - das Kind steigt zielsicher in die Panikzone, breche es ab, gehe mit dem Kind aufm Arm aus dem Zimmer raus, beruhige das Kind und versuche es mit einer anderen Methode zum Schlafen zu bringen. Aber möglichst nicht mit der Brust / Flasche, wenn es gerade die gewünschte Veränderung ist. Greife auf die Trage / Kinderwagen / Auto. In diesem Falls ist jede Not-Einschlafhilfe gut. Würdest Du ihn in diesem Moment doch mit der Brust zum Schlafen bringen - könnte das Kind es so interpretieren, dass es für die Brust richtig weinen / schreien muss.
  • 22. Sollte beim Umstieg vom Dauernuckeln nachts zum Tragen immer dieselbe Person das Tragen übernehmen?
    Im Idealfall sollte während der Umstellungsphase dieselbe Person das Tragen übernehmen. Wenn jedoch einer von euch unruhig und ungeduldig wird und sich das auf euren kleinen Schatz überträgt, dann ist ein Wechsel sinnvoller. Denke dran, die Bewegung beim Einschlafen Schritt-für-Schritt zu reduzieren. Unser Ziel ist es nicht, das dauernuckeln durch das Tragen zu ersetzen. Das ist nur ein Weg zum Einschlafen im Liegen einzuschlafen.
  • 45. Soll ich direkt das selbständige Einschlafen im eigenen Zimmer üben oder erst im Elternzimmer?
    Es macht Sinn, direkt im eigenen Zimmer zu starten, wenn das das am Ende dein Ziel ist. Wenn du und dein Baby sich im Elternzimmer wohler fühlen, beginne dort. Sobald das Baby ohne Brust/Flasche/Bewegung einschlafen kann, ist der Ort weniger relevant.
  • 38. Mein Baby ist sehr aktiv vor dem Schlafen. Soll ich es immer wieder hinlegen?
    Nein, zwinge das Baby nicht zum Hinlegen. Stelle sicher, dass es müde ist und genug Zeit hatte, herunterzufahren. Verhalte dich möglichst ruhig und langweilig, um dem Baby zu ermöglichen, seine eigene Einschlafstrategie zu finden.
  • 17. Wird mein Kind tagsüber besser essen, wenn es nachts weniger die Brust/Flasche bekommt?
    Ja, definitiv. Eine Hunger-Durst-Verlagerung auf die Nacht führt oft dazu, dass Kinder die meisten Kalorien nachts zu sich nehmen. Dies führt zu einem Teufelskreis: Tagsüber snackt dein kleiner Schatz nur wenig. In der Nacht hat er wieder Hunger, isst und hat in der Früh kein Appetit. Aus gesundheitlicher Sicht ist der Zeitpunkt der Kalorienaufnahme nicht entscheidend (außer für die Zähne), aber es ist praktischer und sinnvoller für alle, wenn dein Schatz tagsüber gut isst und seinen Schlaf nicht für eine Nahrungsaufnahme unterbrechen muss.
  • 35. Ab welchem Alter brauchen Babys nachts keine Nahrung mehr?
    Dazu gibt es viele sehr unterschiedliche Meinungen. U.a. sogar, dass die Kinder ab dem 6. Lebensmonat nachts ohne Nahrung auskommen könnten. Ich persönlich halte davon nichts. Es ist sehr individuell, genauso wie manche Kinder schon mit 10 Monaten laufen können, fangen die anderen erst mit 16 Monaten damit an und beides ist absolut normal. Wenn du noch stillst, versuche darauf zu achten, wenn dein Kind alle 30-60 Minuten nach der Brust verlangt: trinkt es richtig oder ist es nur eine Gewohnheit? Wie oft und wie viel trinkt das Baby tagsüber? Oft entscheiden sich Mamas ca. ab dem 1. Geburtstag abzustillen. Das funktioniert natürlich nicht von heute auf morgen. Die Kinder sollen insgesamt genug Kalorien zu sich nehmen. Die Nahrungsaufnahme soll Schritt-für-Schritt auf den Tag verlagert werden. Ich hätte kein gutes Gefühl, dem Kind jünger als 1,5 Jahren nächtliche Mahlzeiten von heute auf morgen komplett zu streichen. Ich persönlich würde es vorsichtig frühestens ab dem 1. Geburtstag ausprobieren. Meine persönliche Meinung: ab dem 18 Lebensmonat brauchen Kinder keine Milchflasche mehr.
  • 34. Warum wacht mein Kind tagsüber ruhig und fröhlich auf und nachts weint es direkt?
    Wenn das Kind tagsüber aufwacht und fröhlich ist - ist es ausgeschlafen und happy. Wenn das Kind nachts aufwacht, ist es noch total müde, weiß aber nicht, wie es wieder einschlafen soll und ist auf deine Hilfe angewiesen. Besonders wenn es dem Kind seine starke Ein- und Weiterschlafhilfe beim Aufwachen nachts fehlt - wird es 100% als erstes weinen.
  • 37. Wie weit ist der Weg vom Einschlafstillen zum eigenständigen Einschlafen alleine im Zimmer?
    Das ist schwer zu beantworten und hängt vom Alter, Temperament des Kindes und bisherigen Erfahrungen ab. Wenn Eltern konsequent und mit einem durchdachten Plan vorgehen, kann es schneller klappen. Ich unterstütze euch gerne dabei. In meiner Erfahrung dauert es zwischen 2 Wochen bis 3 Monaten.
  • 25. Bedeuten 3 Stunden Wachphase, dass das Baby nach 3 Stunden wieder schläft oder ich nach 3 Stunden mit dem (tagsüber abgekürzten) Einschlafritual beginne?
    Unter einer Wachphase verstehe ich die Zeit, in der das Baby wach ist. In deinem Beispiel bedeutet eine 3-Stunden-Wachphase, dass dein kleiner Schatz nach genau diesen 3 Stunden schlafen sollte. Eine Wachphase beinhaltet aktive Wachzeit, passive Wachzeit und das Einschlafritual. Es ist wichtig, diese Phasen zu erkennen und entsprechend zu handeln. Eine Wachphase ist beendet, sobald das Kind die Augen zugemacht hat und in den Schlaf gleitet.
  • 16. Woran merke ich, ob mein Kind nachts Hunger/Durst hat oder ob es nur die Brust/Flasche/Bewegung braucht zum Weiterschlafen? Gibt es da Richtwerte bzgl. der Kalorienzufuhr tagsüber?
    Um zu beurteilen, ob dein kleiner Schatz in der Nacht wirklich Hunger hat, überlege, wie er tagsüber gegessen hat und wann die letzte Mahlzeit war. Es ist unwahrscheinlich, dass dein Kind nach nur einer Stunde wieder Hunger hat, nach zwei Stunden kommt es auf das Alter an. Bedenke, wie oft dein Kind tagsüber isst oder Milch trinkt und die Abstände zwischen den Mahlzeiten. Nachts können diese Abstände ruhig länger sein, da dein kleiner Schatz nachts weniger Energie verbraucht. Denke daran, dass es wenig bringt, wenn dein Kind tagsüber nichts isst und abends mit Tricks und Ablenkungen mit Brei vollgestopft wird. Die Kalorien müssen sinnvoll über den Tag verteilt werden. Die "Oma-Strategie", abends voll zu stopfen, kann im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten losgehen - das Kind kann Verdauungsprobleme bekommen. Das Einschlafen fällt schwer, nachts wacht das Kind wegen Verdauungsproblemen öfter auf als sonst. Die Sättigung ist jedoch eine wichtige Voraussetzung für das Durchschlafen.
  • 40. Ich übe das selbständige Einschlafen, aber die Nächte werden nicht besser. Warum?
    Es ist normal, dass die Nächte anfangs schlechter werden. Das Baby muss die neuen Einschlafstrategien erst verinnerlichen. Mit der Zeit und zunehmender Erfahrung wird es ruhiger schlafen und altersgerecht durchschlafen.
  • 43. Wie gewöhne ich ein Schmusetier zum Schlafen an?
    Wähle etwas Einfaches und Praktisches, das leicht nachgekauft und heiß gewaschen werden kann. Hab es immer dabei, wenn das Baby einschläft. Trage, Kinderwagen, auf dem Arm - immer das "Übergangsobjekt" in die Hand geben. Um den Prozess zu beschleunigen, beziehe das Schmusetier tagsüber mit ein, zum Beispiel beim Trösten, Spielen. Es dauert Wochen, bis das Kind einen Bezug zum Schmusetier entwickelt. Es lohnt sich, dran zu bleiben, weil es in Zukunft sehr hilfreich ist. In der Fremdbetreuung, beim Schlafen im Urlaub, bei Oma oder beim Übergang ins eigene Bett ist es eine zusätzliche super Unterstützung für dein Kind. Mein Reel dazu: LINK
  • 20. Ist es nicht immer ein „Betrugsszenario“, solange das Kind nicht eigenständig (und ggfs. sogar ohne uns im Zimmer) in seinem Bett einschläft und dann alleine aufwacht?
    In solchen Fällen empfehle ich, tagsüber beim Mittagsschlaf deines kleinen Schatzes gegen Ende des Schlafzyklus (nach etwa 40-50 Minuten) bereit zu sein, ins Zimmer zu springen oder dich unauffällig daneben zu legen, bevor dein Kind aufgewacht ist. Kinder, die eigenständig oder mit Kuscheln einschlafen, bilden nicht so starke Einschlafassoziationen wie bei Brust / Flasche oder Bewegung. Sie verknüpfen das Einschlafen auch mit dem Bettchen, der Dunkelheit und/oder einem Schnuffeltuch oder Kuscheltier. Kinder, die in Bewegung oder mit Brust im Mund einschlafen, sind oft überrascht, wenn sie plötzlich alleine im Bett liegen. Das ist dann das so genannte „Betrugsszenario“ und den Kindern fällt es schwer ohne die bekannte Einschlafhilfe in den nächsten Schlafzyklus zu wechseln. Am Abend sollten Kinder dank des guten Schlafdrucks mehrere Stunden am Stück schlafen können. Ist es der Fall, dass dein kleiner Schatz genau eine (halbe) Stunde nach dem Hinlegen erwacht, ist der Schlafdruck zu schwach oder die letzte Wachphase war zu lange. Das Baby ist mit Übermüdung eingeschlafen und wird vom Stresshormon Cortisol aus dem Schlaf gekickt. Achte hier unbedingt besser auf die Länge der altersgerechten Wachphase!
  • 41. Mein Baby schläft selbständig ein, braucht nachts keine Milch/Wasser mehr und schläft trotzdem nicht durch. Warum?
    Es ist großartig, dass ihr schon so weit seid! Es kommt natürlich auf das Alter an. Es gibr Kinder, die bereits im ersten Jahr bereits durchschlafen. Unter 18 Monaten würde ich es aber nicht zwingend von einem Kind erwarten. Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungsprogram im Kopf. Wir machen alles Mögliche, um seinen Schlaf zu verbessern. In meinen Coachings und Beratungen verspreche ich nie 100 % und jede Nacht durchschlafen. Eure Schlafsituation soll auf jeden Fall DEUTLICH besser werden. In meiner Praxis fangen die Kinder ca. ab dem 18 Lebensmonat immer öfter durchzuschlafen. Mein Ziel ist es, dass sie ab dem 9 Lebensmonat nicht öfter als 1-2 pro Nacht aufwachen. Gib deinem Baby noch etwas Zeit, die Fähigkeit, Schlafzyklen zu verbinden, zu entwickeln. Beim Aufwachen nicht sofort eingreifen und das Baby selbst versuchen lassen, in den nächsten Schlafzyklus zu finden. Findet es nicht selbst in den Schlaf, gebe deinem Baby eine "schwache" Weiterschlafhilfe, bevor Du es dir schnappst und mit der Brust im Mund im Ausfallschritt durch die Wohnung läufst (Tut mir Leid für das Beispiel, ich spreche aus eigener Erfahrung)
  • 15. Ich würde gerne erst mit dem Einschlafen abends starten und später die Schläfchen am Tag angehen. Kann ich das weiterhin machen und trotzdem das Dauernuckeln in der Nacht loswerden? Oder sollte ich direkt alle Schläfchen angehen?
    Einschlafstillen ist ein natürliches Phänomen. Wenn es dich nicht stört, musst du es nicht ändern. Möchtest du jedoch das Dauernuckeln in der Nacht lösen, solltest du dies gezielt und konsequent angehen. Beibehalten des Einschlafstillens am Tag bedeutet, dass es länger dauern kann, bis sich dein kleiner Schatz nachts auf eine andere Ein- und Weiterschlafstrategie einlässt. Manche Kinder unterscheiden gut zwischen Tag- und Nachtschlaf, andere tun sich schwerer zu verstehen, warum sie manchmal beim Einschlafen gestillt werden und manchmal nicht.
  • 19. Was ist ein "Betrugs Szenario"?
    Der Begriff ist etwas hart formuliert und bedeutet, dass das Kind in den Schlaf getragen/gefüttert/gestillt wird und dann plötzlich allein im Zimmer und im Bett aufwacht.
  • 36. Was ist der Unterschied zwischen „müde“ und „schlafbereit“ und wie erkenne ich ihn?
    Der Unterschied liegt darin, wie bereit man für den Schlaf ist. Wenn du müde bist, kannst du dich ins Bett legen, aber schläfst dabei nicht sofort ein. Du brauchst eine gewisse Zeit, um runterzufahren, indem du liest, podcast hörst, im Handy rumscrollst. Erst wenn deine Augen anfangen zuzufallen, bist du nicht nur müde, sondern schlafbereit. Deswegen predige ich so gerne über eine "passive Wachzeit" für die Kinder vor dem Schlafengehen. ein Reel dazu: LINK
  • 30. Wie ist deine Meinung zu Napper App?
    Ich finde, das ist eine super Unterstützung und ein Segen für die Eltern, die völlig verunsichert sind, wann und wie lange das Kind schlafen soll. Es ist nicht individuell. Es werden z.B. keine nächtlichen Wachphasen vom Gesamtschlaf abgezogen. Die Napper-Entwickler begründen das so: "Wir wollen ja die nächtlichen Wachphasen loswerden, also rechnen wir sie nicht mit". Da findest Du ein Reel von mir dazu: LINK In einer individuellen Schlafanalyse errechne ich einen individuellen Schlafbedarf des Kindes und erstelle mehrere Schlafplanvorschläge, die eine Struktur in den Tag (und somit auch Nacht) bringen.
  • 44. Welche Schlafsituation empfiehlst du, um das eigenständige Einschlafen zu üben?
    Im Prinzip ist es dir selbst überlassen. Alles hat Vor- und Nachteile. Im Familienbett geht es sehr sanft, dauert aber länger. Du musst das Bett absichern, weil das Baby vor dem Einschlafen sehr agil sein wird. Im Zimmer ist es ja ziemlich dunkel und du musst die ganze Zeit aufpassen, dass das Kind nicht vom Bett runterfällt. Beistellbett ist schon mal gut, wenn das mittel- bis langfristiges Ziel ist, dass das Baby im eigenen Gitterbettchen schläft. Allerdings wird das Baby auch da rauskrabbeln und wahrscheinlich am Ende doch im Familienbett einschlafen. Bodenbett hat die Vorteile des Familienbettes, allerdings wird das Kind da am Anfang sehr oft rauskrabbeln und es vielleicht sogar als Spiel wahrnehmen. Wenn Mama/Papa ihn immer wieder zurück ins Bett holen. Im Gegensatz zum Familienbett kann das Kind aus dem Bodenbett eher nicht rausfallen. Gitterbett eignet sich ganz gut für das eigenständige Einschlafen. Der Nachteil ist, wenn du am Anfang mit viel Körperkontakt arbeitest, hängst du wahrscheinlich ziemlich lange über das Bett. Wenn das Baby sich hin und her wälzt und nach einer bequemen Position zum Einschlafen sucht, stößt es vielleicht an die Gitterstäbe und ärgert sich. Was ich ganz praktisch finde – ist ein Reisebettchen mit einer guten Matratze. Während das Kind im Bettchen rumwuselt und nach einer bequemen Schlafposition sucht, kann er/sie sich nicht an den Gitterstäben verletzen. Du kannst daneben auf einem Stuhl oder Hocker sitzen, deine Hand auf dem Körper des Babys halten, ohne dass dir der Arm einschläft.
  • 28. Wie kann ich die Bewegung beim (ein-) schlafen sanft reduzieren?
    Wenn es um "in den Schlaf tragen/schuckeln" geht, schaue dir am besten mein Reel dazu: LINK Wenn dein Baby / Kleinkind im Kinderwagen einschläft, achte auf seinen Zustand. Wenn Du merkst, dass die Augen langsam zu gehen, versuche sanft stehen zu bleiben, damit das Kind im statischen (ohne Bewegung) Zustand in den Schlaf gleitet. Nutze den Kinderwagen als "Entspannung" vor dem Einschlafen und versuche immer früher vor dem Einschlafen stehen zu bleiben. Wenn es um die Bewegung in der Trage geht - ist es ählich wie mit dem Kinderwagen. Immer früher stehen bleiben, bevor das Kind in den Schlaf gleitet. Gerne zusätzliche "schwache" Einschlafhilfen parallel einführen. Danach ist der herausfordernste Schritt - das Einschlafen ohne Trage, nur auf dem Arm. Wenn es geschafft ist, dann der gleiche Vorgang wie im Reel. Wenn es um die Federwiege geht - ähnlich wie mit der Trage. zuerst die Bewegung beim Einschlafen reduzieren, dann die Federwiege abbauen und den Absprung schaffen
  • 21. In den frühen Morgenstunden ab ca. 4/5 Uhr wird der Babyschlaf leichter. Ich habe Angst, dass die Nacht so früh zu Ende ist. Was kann ich tun?
    Diese Herausforderung ist typisch in der Umstellungsphase. Versuche in den Morgenstunden mehr Unterstützung als sonst zu bieten, ohne direkt zur stärksten Einschlafhilfe zu greifen. Es ist wahr, dass die Nächte in der Umstellungsphase schwierig sein können, aber mit konsequenter Unterstützung deines Babys bei der Etablierung neuer Schlafstrategien werdet ihr bald ruhigere Nächte erleben. Die Nächte können in dieser Phase teilweise früher enden, doch dies betrifft den Schlafrhythmus, der sich einfacher anpassen lässt als Ein- und Weiterschlafgewohnheiten. Bleib dran!
  • 32. Wenn ich vom Stillen/Flasche zum Tragen/Bewegung wechsle, wann kann ich mein Kind ablegen, ohne dass es direkt wieder weint? Muss ich bis zur Tiefschlafphase warten?
    Ziel ist es, dass dein kleiner Schatz am Ende mit minimaler Bewegung einschläft. Wenn er protestiert, weil er keine Brust zum Dauernuckeln bekommt, unterstütze ihn auf deinem Arm und laufe durch das Zimmer. Sobald er ruhig ist, versuche die Bewegung schrittweise zu reduzieren oder vielleicht sogar ganz stehen zu bleiben. Ideal wäre, dass dein Schatz in deinen Armen einschläft, ohne dass du dich bewegen musst. Achtung: Achte darauf, das Dauernuckeln nicht dauerhaft durch Bewegung zu ersetzen! Bewegung ist nur für den Übergang gedacht, nicht als eine Dauerlösung. Mehr dazu im Online Kurs: Schlafassoziationen sanft verändern (6-24 Monate)
  • 31. Wie gehe ich in der Zeit des Wegfalls/Änderung von Tagschläfchen um? Sollte ich das Abgewöhnen besser sein lassen und warten, bis sich der neue Schlafrhythmus eingependelt hat?
    Ein verlässlicher Schlafrhythmus ist entscheidend für die Einführung von Veränderungen. Wenn du genau weißt, wann dein Baby oder Kleinkind schlafen soll, kannst du das passende Schlafangebot machen. Wenn du zu früh dran bist, wird dein Kind unzufrieden oder gereizt sein. Verpasst du das optimale Einschlaffenster, wird es übermüden und kann einen oder zwei Schlafzyklen auslassen. Wenn du sicher bist, dass dein Schlafangebot zum richtigen Zeitpunkt kommt, kannst du mit den Änderungen beginnen. Solltest Du Schwierigkeiten mit dem Schlafrhythmus haben, melde dich gerne für eine individuelle Schlafanalyse.
  • 39. Einschlafen am Tag klappt, abends aber nicht. Was mache ich falsch?
    Wenn es tagsüber gut klappt, hast du alles richtig gemacht! Bleib dabei und achte auf einen guten Abendrhythmus, aktive und passive Wachphasen und ein Einschlafritual. Überprüfe regelmäßig, ob die Schlafenszeiten des Kindes noch altersgerecht sind. Mit Übung und Geduld klappt es auch abends.
  • 13. Muss die Einschlafsituation IMMER verändert werden, damit die Nächte ruhiger werden?
    Auch bei den Ein- und Durchschlafhilfen Stillen oder Bewegung gehe ich die Einschlafsituation als letztes an. Nur dann, wenn die vorherigen Veränderungen nicht geholfen haben. Und das sind sie: - Perfekter Schlafrhythmus - Perfekte Schlafumgebung - Richtige Gestaltung der aktiven und passiven Wachphasen - Richtige Abendroutine - Richtiges Einschlafritual In 90% der Fälle werden die Nächte (und damit auch die Tage) ruhiger. Sollte das Kind nachts immer noch zu häufig aufwachen, nuckeln oder jedes Mal getragen werden - gehen wir zusätzlich die Ein- und Weiterschlafhilfen an.
  • 26. Wenn nachts zum Weiterschlafen statt Stillen/Flasche nur die Bewegung hilft, wie lange sollte ich mein Kind dann in Bewegung auf dem Arm protestieren lassen?
    Idealerweise sollte die Bewegung das Stillen/die Flasche ersetzen, ohne dass dein kleiner Schatz dabei weint. Es ist normal, dass er vielleicht nicht sofort begeistert ist, aber in der Regel lassen sich Kinder mit Bewegung, Trost, Sch-Lauten oder Singen beruhigen und schlafen wieder ein. Wenn dein Kind jedoch gelernt hat, dass nachhaltiges Weinen zum Nachgeben führt, kann es am Anfang hartnäckiger reagieren. Es ist wichtig, sich gut vorzubereiten und Geduld zu zeigen, um Verwirrungen zu vermeiden. In meinen Beratungen und Coachings bereiten wir das Kind (Schlafrhythmus, Schlafumgebung, aktive vs. passive Wachzeit, Einschlafritual usw.) und dich (deine Einstellung, deine Selbstsicherheit, deine Strategien, ruhig zu bleiben und dem Kind Sicherheit und Ruhe zu vermitteln) vor. Somit hält sich der Protest in der Regel in Grenzen.
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